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Google

Wie wird meine Website in der Google KI-Übersicht als Quelle genannt?

Von Oliver Leifken 6 Min. Lesezeit

RankMeister-Ansicht zur Google KI-Übersicht
Kurz gesagt

Deine Website kann in der Google KI-Übersicht als Quelle verlinkt werden, wenn sie im Google-Index steht und mit einem Textauszug gezeigt werden darf. Laut Google gibt es dafür keine weiteren technischen Anforderungen und kein besonderes Markup. Eine Nennung ist auch dann nicht zugesagt. Du verbesserst deine Chancen mit eigenen, hilfreichen Inhalten und einem gepflegten Unternehmensprofil.

Was die KI-Übersicht ist und wo du vorkommst

Die Übersicht mit KI ist eine KI-generierte Zusammenfassung oben in den Suchergebnissen. Google zeigt sie, wenn generative KI besonders hilfreich sein kann, etwa bei Fragen, die Informationen aus mehreren Quellen brauchen. Sie enthält zentrale Aussagen und Links zum Vertiefen.

Diese Links sind deine Chance. Wer dort steht, wird als Quelle genannt. Den Unterschied zum KI-Modus erklärt der Artikel Google KI-Modus. Hier geht es darum, wie du als Quelle in Frage kommst.

Was Google dafür verlangt

Die Antwort von Google ist kurz. Eine Seite muss im Google-Index stehen und mit einem Snippet gezeigt werden können. Der Index ist das Verzeichnis aller Seiten, die Google kennt. Ein Snippet ist der kurze Textauszug unter einem Treffer.

Weitere technische Anforderungen gibt es laut Google nicht. Auch das steht in der Dokumentation:

  • Du brauchst keine neuen maschinenlesbaren Dateien, keine KI-Textdateien und kein neues Markup.
  • Es gibt kein spezielles Schema.org-Markup für diese Funktionen.
  • Indexierung und Anzeige sind auch bei erfüllten Voraussetzungen nicht zugesagt.

Prüfe zuerst, ob deine Seiten im Index stehen. Wie das geht, steht im Artikel zum SEO Check.

Was du beeinflussen kannst

Google beschreibt in seinem Leitfaden zur Optimierung für generative KI-Funktionen, worauf es ankommt. Die Hinweise lassen sich in vier Gruppen ordnen.

Bereich Was Google empfiehlt Beispiel aus dem Mittelstand
Inhalte Eigene Inhalte mit eigener Sicht, zum Beispiel aus eigener Erfahrung, statt bekanntes Wissen neu zu verpacken Ein Dachdecker beschreibt, wie er ein Flachdach nach Sturmschaden prüft, mit Fotos eigener Baustellen
Aufbau Klare Absätze, Abschnitte und Überschriften Eine Praxis gliedert die Seite zur Rückenschule nach Fragen der Patienten
Technik Seite crawlbar, gute Nutzung am Handy, kurze Ladezeit Eine Steuerkanzlei prüft, ob die Leistungsseiten am Smartphone sauber laden
Ort Google Unternehmensprofil pflegen Ein Installateur hält Öffnungszeiten und Leistungen im Profil aktuell

Dazu passt eine Prüffrage aus dem Leitfaden von Google: Würden Besucher diesen Inhalt als zufriedenstellend empfinden? Wenn du sie ehrlich mit Ja beantworten kannst, bist du auf dem richtigen Weg.

Ein Praxistipp, der nicht von Google stammt, sondern aus der Schreibpraxis: Beantworte die Frage, die eine Seite stellt, gleich im ersten Absatz. Ein Steuerberater, der „Was kostet eine Steuererklärung für Selbstständige?“ als Überschrift wählt, sollte direkt darunter sagen, wovon der Preis abhängt. Das hilft Lesern. Ob es die Chance auf eine Nennung erhöht, hat Google nicht bestätigt.

Was du lassen kannst

Google nennt auch Dinge, die du laut Dokumentation nicht brauchst oder die schaden können.

  • llms.txt und ähnliche Dateien: Google Search nutzt sie nicht. Sie sind harmlos, aber für Google ohne Wirkung. Mehr dazu in robots.txt und llms.txt.
  • Inhalte in winzige Stücke zerlegen: Es gibt keine ideale Seitenlänge.
  • Texte nur für KI umschreiben: Schreibe für Menschen.
  • Massen an Seiten für Suchvarianten: Das kann gegen die Richtlinie zu massenhaft erzeugten Inhalten verstoßen.
  • Erkaufte oder erfundene Erwähnungen im Netz: Laut Google helfen sie nicht, Spam wird herausgefiltert.
  • Werkzeuge, die Erfolg versprechen: Google rät zur Vorsicht bei Anbietern, die Ranking-Erfolg zusagen oder angeblich interne Messwerte von Google kennen.

Was die Vorschau-Steuerung bedeutet

Du kannst steuern, wie viel von deinen Seiten in der Suche gezeigt wird. Dafür gibt es die Einstellungen nosnippet, data-nosnippet, max-snippet und noindex. Sie begrenzen die Informationen, die Google aus deinen Seiten zeigt. Setze sie nur bewusst. Wer ein Snippet ausschließt, nimmt sich nach den Angaben von Google selbst aus der Voraussetzung für die Nennung.

Die Regeln für den Googlebot in der robots.txt steuern laut Google den Zugriff für die Suche. Sperrst du ihn, kann Google deine Seiten nicht lesen.

So prüfst du, ob es klappt

  1. Einzelne Seite prüfen: Öffne in der Search Console die URL-Prüfung und sieh nach, ob die Seite indexiert ist.
  2. Bericht ansehen: Der Bericht zu generativen KI-Funktionen zeigt Impressionen deiner Seiten in KI-Übersichten und im KI-Modus. Der Verkehr aus diesen Funktionen wird laut Google im Leistungsbericht unter dem Suchtyp „Web“ mitgezählt.
  3. Selbst fragen: Stelle die Fragen deiner Kunden und notiere, wer als Quelle erscheint. Eine Anleitung dazu: KI-Sichtbarkeit prüfen.

Der Bericht zeigt Impressionen, also wie oft ein Link erschien. Wie weit oben er stand, zeigt er nicht. Und er erscheint nicht, wenn zu wenige Impressionen zusammenkommen.

Warum dein Unternehmensprofil mitzählt

Für Unternehmen vor Ort nennt Google das Google Unternehmensprofil ausdrücklich als Weg, in KI-Antworten und in der übrigen Suche vorzukommen. Das Profil ist deshalb keine Nebensache. Die Grundlagen dazu stehen im Artikel Local SEO.

Drei Missverständnisse

  • „Ich muss meine Website für die KI umbauen.“ Google schreibt, dass keine zusätzliche Optimierung nötig ist. Die Grundlagen der Suche gelten weiter.
  • „Wer oben steht, wird auch genannt.“ Das ist nicht zugesagt. Die Übersicht kann Quellen nennen, die in der normalen Trefferliste weiter unten stehen. Prüfe deshalb beides getrennt.
  • „Mit Schema-Markup komme ich sicher hinein.“ Google sagt das Gegenteil: Es gibt kein spezielles Markup, das du dafür brauchst.

Ehrliche Einordnung

Ob deine Seite in der Übersicht erscheint, entscheidet Google. Niemand kann dir einen Platz zusagen. Google weist selbst darauf hin, dass KI-Antworten Fehler enthalten können. Rechne deshalb damit, dass sich die Quellen von Tag zu Tag ändern.

Gib Änderungen Zeit. Laut dem SEO-Einsteigerleitfaden von Google kann es wenige Stunden dauern oder mehrere Monate, bis sich eine Änderung zeigt.

Schau nicht täglich in den Bericht. Die Quellen in KI-Antworten wechseln. Einzelne Tage sagen wenig. Besser ist ein fester Blick pro Monat auf die häufig erscheinenden Seiten. Schau auch auf die, die fehlen.

Die Anleitung zur GEO-Optimierung führt dich von der Kundenfrage bis zur erneuten Messung.

Was du jetzt tun kannst

  1. Prüfe in der Search Console, ob deine wichtigsten Seiten im Index stehen.
  2. Sieh nach, ob der Googlebot in der robots.txt erlaubt ist.
  3. Verbessere die Seite für deine wichtigste Leistung: eigene Fotos, eigene Erfahrung, klare Überschriften.
  4. Öffne den Bericht zu generativen KI-Funktionen, sobald er erscheint.

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Quellen

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