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Lokale Suche

Local SEO und lokales SEO: bei Google in der eigenen Stadt gefunden werden

Von Oliver Leifken 4 Min. Lesezeit

Ansicht Dein Plan in RankMeister mit fünf Suchbegriffen aus Rheine, jeweils mit Platz am Start, Platz heute, Ziel und Verlaufslinie der letzten 90 Tage
Kurz gesagt

Local SEO, auf Deutsch lokales SEO, macht ein Unternehmen bei Google in der eigenen Stadt auffindbar. Für die lokale Suche nennt Google drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Beeinflussen kannst du vor allem die Relevanz mit einem vollständigen Google Unternehmensprofil und die Bekanntheit mit echten Bewertungen und einer klaren Website. Einen bestimmten Platz kann niemand zusagen, auch nicht gegen Bezahlung.

Local SEO: So entscheidet Google vor Ort

Local SEO, auf Deutsch lokales SEO, heißt: Du sorgst dafür, dass dein Unternehmen bei Suchen in deiner Stadt gefunden wird. SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Wer bei Google nach „Heizungsbauer Rheine“ sucht, bekommt eine Auswahl von Unternehmen in der Nähe. Google nennt in seiner Hilfe drei Faktoren für das lokale Ranking. Ranking heißt hier: in welcher Reihenfolge Unternehmen erscheinen.

Faktor Was Google damit meint
Relevanz Wie gut dein Unternehmensprofil zur Suche passt. Vollständige Angaben helfen Google, dich passenden Suchen zuzuordnen.
Entfernung Wie weit dein Unternehmen vom Suchenden entfernt ist.
Bekanntheit Unter anderem, wie viele Websites auf dich verweisen und wie viele Rezensionen du hast.

Die Entfernung kannst du nicht ändern. Auf die anderen beiden hast du Einfluss. Google schreibt dazu klar: Ein besseres lokales Ranking lässt sich nicht einfordern, auch nicht gegen Bezahlung. Den genauen Algorithmus hält Google geheim.

Schritt 1: Google Unternehmensprofil erstellen oder beanspruchen

Das Google Unternehmensprofil ist der Eintrag, der bei Google und in Google Maps zu deinem Unternehmen angezeigt wird. Willst du dein Unternehmen bei Google eintragen, gehst du so vor. Zuerst prüfst du, ob es schon einen Eintrag gibt. Suche in Google Maps nach Name und Stadt. Gibt es ihn, wählst du „Inhaberschaft für dieses Unternehmen geltend machen“. Gibt es ihn nicht, legst du ihn unter business.google.com/add an. In beiden Fällen musst du das Unternehmen bestätigen. Laut Google erhöht das die Chance, dass es angezeigt wird.

Schritt 2: Die Angaben vollständig halten

Google empfiehlt, Adresse, Kategorien und Attribute aktuell und korrekt zu halten. Das gilt auch für die Öffnungszeiten einschließlich besonderer Zeiten, etwa an Feiertagen. Wähle Kategorien, die deine Arbeit treffen. Das ist die Grundlage für die Relevanz.

Halte dich an die Richtlinien von Google für die Darstellung deines Unternehmens. Dort stehen Regeln zu Name, Adresse, Kategorien und Öffnungszeiten. Google kann Profile sperren, die dagegen verstoßen.

Schritt 3: Bewertungen

Rezensionen zählen zur Bekanntheit. Du darfst Kunden bitten, auf einen Link zu klicken oder einen QR-Code zu scannen und dann eine Rezension zu schreiben. Google stellt dafür eine Anleitung bereit.

Verboten ist es nach Google, Rezensionen mit kostenlosen oder vergünstigten Leistungen zu belohnen. Das gilt als gefälschte Interaktion. Auch das Ändern von Rezensionen oder das Entfernen negativer Rezensionen ist untersagt.

Antworte auf Rezensionen freundlich, sachlich und kurz. Bei Kritik prüfe die Ursache und räume Fehler ein. Gib keine privaten Daten des Verfassers preis.

Schritt 4: Die Website

Deine Website ergänzt das Profil. Drei Dinge helfen.

  • Eine Seite je Leistung und Ort. Zum Beispiel „Wärmepumpe in Rheine“ mit Leistung, Einsatzgebiet und Ansprechpartner. So passt die Seite zu dem, was Kunden suchen.
  • Dieselben Angaben wie im Profil. Name, Adresse und Öffnungszeiten sollen auf Website und Profil gleich lauten.
  • Strukturierte Daten für lokale Unternehmen. Das sind zusätzliche Angaben im Quelltext, die Google Name, Adresse und Öffnungszeiten maschinenlesbar nennen. Pflicht sind laut Google nur Name und Adresse. Eine Anzeige in den Suchergebnissen ist damit nicht zugesagt.

Google schreibt außerdem, dass ein Unternehmensprofil dabei helfen kann, in KI-Antworten und in der übrigen Suche sichtbar zu sein. Das Profil ist damit auch für die KI-Suche eine wichtige Grundlage.

So misst du lokal

Für lokale Suchen gilt: Der Platz hängt vom Standort des Suchenden ab. Ein Test an deinem Schreibtisch zeigt nicht, was ein Kunde bei sich zu Hause sieht. Miss deshalb am Ort deines Unternehmens und immer gleich. Notiere den Suchbegriff, den Ort, das Gerät und das Datum. Teste Suchbegriffe so, wie Kunden sie eintippen: Leistung plus Ort, zum Beispiel „Badsanierung Rheine“. Prüfe auch, ob dein Unternehmen mit seinem Namen zuerst erscheint.

Gib Änderungen Zeit. Google schreibt im Einsteigerleitfaden, dass Änderungen nach wenigen Stunden oder erst nach mehreren Monaten wirken können. Der Leitfaden rät, einige Wochen zu warten, bevor du die Wirkung beurteilst.

Die Search Console zeigt dir die durchschnittliche Position einer Seite für Suchbegriffe. Das ist der Durchschnitt der Position des höchsten Treffers deiner Website. Beachte: Das ist ein Durchschnitt über viele Suchen und sagt nichts über einen einzelnen Ort.

Was du als Nächstes tun kannst

  1. Suche dein Unternehmen in Google Maps und prüfe, ob der Eintrag dir gehört und bestätigt ist.
  2. Gehe Adresse, Kategorien und Öffnungszeiten durch und aktualisiere sie.
  3. Verschicke den Link zur Rezension an Kunden, die zufrieden waren. Biete dafür nichts an und antworte auf jede Rezension.
  4. Lege für deine drei wichtigsten Leistungen je eine Seite mit Ortsbezug an oder verbessere die vorhandene.

RankMeister misst deine Suchbegriffe täglich am Ort deines Unternehmens, mit der mobilen Google-Suche und den ersten 100 Treffern.

Quellen

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