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Google

Google KI-Modus: Was ist das und was heißt das für meine Website?

Von Oliver Leifken 5 Min. Lesezeit

Ansicht in RankMeister mit dem Titel Wie oft nennt dich die KI: vier KI-Suchen mit Anteil der Nennungen, darunter Google KI-Übersichten und Google KI-Modus
Kurz gesagt

Der Google KI-Modus ist eine Suchansicht, in der du eine Frage stellst und eine Antwort bekommst, die eine KI schreibt, mit Links zu Websites. Die Übersicht mit KI ist die kurze KI-Zusammenfassung in den normalen Suchergebnissen. Für beide gilt laut Google: Deine Seite muss im Google-Index stehen und mit einem Textauszug gezeigt werden können. Eine Aufnahme ist nicht zugesagt.

Der Google KI-Modus: was er ist und wo du ihn siehst

Der Google KI-Modus ist eine Suchansicht, in der du eine Frage stellst und eine Antwort bekommst, die eine KI schreibt. In der Antwort stehen Links zu Websites. Du kannst Folgefragen stellen und so ein Gespräch führen. Google nennt ihn seine leistungsstärkste KI-Suchfunktion. In Deutschland startete der KI-Modus von Google am 8. Oktober 2025.

So findest du ihn:

  • Du rufst google.com/ai auf.
  • Du gibst auf google.com eine Frage ein und tippst auf „KI-Modus“.
  • In der Google App tippst du auf dem Startbildschirm auf „KI-Modus“.

Fragen kannst du per Text, per Sprache oder mit Bildern und Dateien stellen. Laut Google teilt der KI-Modus deine Frage in Unterthemen auf und recherchiert sie gleichzeitig. Dieses Verfahren heißt „Query Fan-out“. Eine Seite kann deshalb über Begriffe gefunden werden, die du nicht im Blick hattest.

Ein- oder ausschalten: Google beschreibt in seiner Hilfe keinen Schalter dafür. Du kannst den KI-Modus einfach nicht aufrufen. Du kannst nur deinen Verlauf dort löschen oder die Speicherung unter „Web- & App-Aktivitäten“ ausschalten. Google weist darauf hin, dass es die Einstellungen für seine Suchdienste gerade überarbeitet. Was du siehst, kann deshalb abweichen.

Übersicht mit KI (AI Overviews): wo sie erscheint

Die Übersicht mit KI heißt im Englischen AI Overviews. Das ist eine kurze KI-Zusammenfassung mit Links. Sie steht oben in den Google-Suchergebnissen, wenn Google annimmt, dass KI besonders hilft. Zum Beispiel, wenn Informationen aus mehreren Quellen zusammenkommen. In Deutschland startete sie am 26. März 2025. Laut Google gilt sie für alle Nutzer in den aufgelisteten Ländern. Deutschland und Deutsch gehören dazu. Google sagt außerdem, dass sie nur erscheint, wenn sie die klassische Suche sinnvoll ergänzt. Sie erscheint also nicht bei jeder Frage. Sie kann Fehler enthalten. Google rät, wichtige Angaben bei mehreren Quellen zu prüfen.

Ausschalten: Laut Google lässt sich die Übersicht mit KI nicht vollständig abschalten. Nach einer Suche kannst du den Filter „Web“ wählen. Er zeigt nur Links ohne Funktionen wie Übersichten mit KI. Das gilt für diese eine Suche.

Was deine Seite dafür braucht

Für den KI-Modus und für die Übersicht mit KI schreibt Google in seiner Dokumentation: Es gibt keine zusätzlichen Anforderungen. Deine Seite muss im Index stehen. Das ist das Verzeichnis der Seiten, die Google kennt. Und sie muss mit einem Snippet gezeigt werden können. Das ist der Textauszug unter einem Treffer. Dazu gelten die technischen Grundregeln der Suche.

Du brauchst laut Google keine neuen Dateien, keine KI-Textdateien und kein besonderes Schema.org-Markup. Auch das Zerlegen von Texten in kleine Häppchen ist nicht nötig.

Eine Zusage gibt es nicht. Google schreibt, dass auch Seiten, die alles erfüllen, nicht sicher aufgenommen werden.

Was du tun kannst

Googles Leitfaden nennt Grundlagen, die für die Suche und für die KI-Funktionen gelten.

  • Erlaube das Crawlen in deiner robots.txt und bei deinem Hoster. Die robots.txt ist die Textdatei, die Crawlern sagt, was sie abrufen sollen.
  • Verlinke deine Seiten untereinander.
  • Sorge für eine schnelle, gut bedienbare Seite.
  • Stelle wichtige Inhalte als Text dar und nicht nur als Bild.
  • Lass strukturierte Daten zum sichtbaren Text passen.
  • Pflege dein Google Unternehmensprofil. Laut Google können die KI-Antworten Informationen über Unternehmen vor Ort enthalten.
  • Schreibe eigene Inhalte mit Erfahrung aus der Praxis. Google warnt vor Seiten, die in Masse entstehen, um Ergebnisse zu beeinflussen.

Was du steuern kannst

Du kannst begrenzen, was Google aus deinen Seiten zeigt.

Mittel Wirkung
nosnippet Google zeigt keinen Textauszug der Seite.
max-snippet Google begrenzt die Länge des Auszugs.
data-nosnippet Ein Abschnitt der Seite bleibt aus den Auszügen heraus.
noindex Die Seite kommt nicht in den Index.

Diese Mittel greifen auch für die KI-Funktionen. In der Search Console gibt es außerdem eine Einstellung „Search generative AI“. Mit ihr legst du fest, ob deine Links und Inhalte in KI-Übersichten, im KI-Modus und in KI-Funktionen von Google Discover vorkommen dürfen. Standard ist: eingeschlossen. Änderungen brauchen laut Google einige Tage. Die Einstellung betrifft weder das Ranking noch das Training von KI-Modellen. Ranking ist der Platz deiner Seite in der Trefferliste.

Wer das Training künftiger Gemini-Modelle begrenzen will, nutzt „Google-Extended“ in der robots.txt. Laut Google beeinflusst das weder die Aufnahme in die Suche noch das Ranking.

Wie du siehst, was ankommt

Die Search Console zeigt seit dem 31. August 2026 für alle Websites einen Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen. Er erfasst KI-Übersichten und den KI-Modus. Er zeigt Impressionen. Das ist die Zahl, wie oft Links auf deine Seite in diesen Funktionen angezeigt wurden. Klicks zeigt der Bericht nicht. Du kannst nach Seiten, Ländern, Geräten und Tagen aufteilen. Siehst du den Bericht nicht, hat deine Website laut Google wahrscheinlich zu wenige Impressionen oder ist ausgeschlossen.

Laut Google steckt der Verkehr aus den KI-Funktionen auch im normalen Leistungsbericht unter dem Suchtyp „Web“. Zähle beide Berichte deshalb nicht einfach zusammen.

Google sagt, Klicks aus KI-Übersichten seien oft von höherer Qualität. Das ist eine Angabe von Google. Prüfe in deinen eigenen Zahlen, ob es bei dir so ist.

Was du als Nächstes tun kannst

  1. Prüfe in der Search Console, ob deine Hauptseiten im Index stehen. Das Werkzeug „URL-Prüfung“ zeigt es dir.
  2. Öffne den Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen und notiere die Impressionen als Startwert.
  3. Kontrolliere, ob in deiner robots.txt der Googlebot erlaubt ist.
  4. Ergänze Texte, in denen du eine Kundenfrage mit eigener Erfahrung beantwortest.

RankMeister misst Fragen auch in Google KI-Übersichten und im KI-Modus am Ort deines Unternehmens und zeigt dir, bei welchen Fragen du genannt wirst.

Quellen

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