Was sind Backlinks? Das sind Links von anderen Websites auf deine Website. Google nutzt Links, um neue Seiten zu finden. Außerdem sind sie ein Signal für die Relevanz einer Seite. Laut Google entstehen Links von anderen Websites mit der Zeit von selbst. Gekaufte Links, die Ranking-Wirkung weitergeben sollen, verstoßen gegen die Richtlinien von Google.
Was sind Backlinks?
Was sind Backlinks? Ein Backlink ist ein Link von einer fremden Website auf deine Website. Wenn ein Verband, ein Partner oder eine Zeitung auf deine Seite verweist, ist das ein Backlink für dich. Der Link ist für Besucher ein Weg zu dir. Für Google ist er ein Hinweis auf deine Seite.
Backlinks sind nicht dasselbe wie interne Links. Interne Links verbinden Seiten innerhalb deiner eigenen Website.
Wie Google Links nutzt
Laut Google erfüllen Links zwei Aufgaben.
- Seiten finden. Es gibt kein zentrales Verzeichnis aller Webseiten. Google entdeckt neue Seiten, indem es Links auf Seiten folgt, die es schon kennt. Nach dem Startleitfaden von Google stammt die Mehrheit der neuen Seiten, die Google findet, aus Links.
- Die Relevanz einschätzen. Google nutzt Links auch als Signal für die Relevanz einer Seite.
Ein Wort zur Größe der Wirkung. Google schreibt, dass die Relevanz einer Seite von Hunderten Faktoren abhängt. Links sind einer davon. Mehr Links heißen deshalb nicht automatisch einen besseren Platz.
Für Unternehmen vor Ort kommt dazu: In der lokalen Suche zählt laut Google die Bekanntheit. Dazu gehört unter anderem, wie viele Websites auf dein Unternehmen verweisen. Mehr dazu im Artikel Local SEO.
Backlinks aufbauen: was Google dazu sagt
Google gibt kein Rezept für Backlinks. Im Startleitfaden steht, dass Links von anderen Websites mit der Zeit von selbst entstehen. Als Maßstab für Inhalte nennt Google, dass sie für Menschen gemacht sind: eigen, hilfreich und verlässlich.
Daraus lässt sich ableiten, was „Backlinks aufbauen“ im Sinn von Google heißt. Du baust die Grundlage, nicht den Link selbst. Gute Seiten geben anderen einen Grund zu verlinken. Mehr darüber, was Google unter hilfreichen Inhalten versteht, steht im Artikel Was ist SEO?.
Zwei Vorschläge, die nicht von Google stammen und keinen Erfolg zusagen:
- Prüfe, ob Partner, Verbände oder Auftraggeber, mit denen du ohnehin zusammenarbeitest, dein Unternehmen auf ihrer Website nennen.
- Gib jedem, der dich erwähnen will, die genaue Adresse der passenden Seite. Ein Link auf die richtige Leistungsseite hilft mehr als einer auf die Startseite.
Welche Wege Google als Spam einstuft
Google beschreibt in seinen Spamrichtlinien, was als Linkspam gilt. Linkspam sind Links, die vor allem das Ranking manipulieren sollen. Das ist der Platz deiner Seite in der Trefferliste. Genannt werden:
- Links kaufen oder verkaufen, die Ranking-Wirkung weitergeben, auch gegen Waren oder Dienste.
- Übermäßiger Linktausch und Partnerseiten, die vor allem dem gegenseitigen Verlinken dienen.
- Links, die Programme oder Dienste automatisch erzeugen.
- Gast-Beiträge, bezahlte Artikel und Pressemitteilungen mit Links, die Ranking-Wirkung weitergeben oder auf Schlagwörter optimiert sind.
- Einträge in Verzeichnissen und Linklisten von geringem Wert und Links mit Schlagwörtern in Foren-Beiträgen.
Google sagt dazu: Seiten, die gegen die Richtlinien verstoßen, können niedriger erscheinen oder gar nicht mehr in den Ergebnissen. Werbung und Sponsoring mit Links sind erlaubt, wenn der Link mit „rel=nofollow“ oder „rel=sponsored“ gekennzeichnet ist.
Warnzeichen bei Anbietern von Linkpaketen nennt der Artikel SEO Kosten.
Welche Backlinks du sehen kannst
Die Search Console zeigt dir im Links-Bericht, welche Websites auf deine verlinken.
| Anzeige | Bedeutung |
|---|---|
| Meistverlinkte Seiten | Welche deiner Seiten die meisten Backlinks haben. |
| Top-verweisende Websites | Welche Websites die meisten Links auf deine setzen. |
| Top-verweisender Text | Mit welchen Linktexten andere auf dich verweisen. |
Der Bericht zeigt laut Google nicht alle Links, sondern eine Auswahl. Tabellen sind auf 1.000 Zeilen begrenzt. Manche Links existieren womöglich nicht mehr. Ob ein Link mit „nofollow“ markiert ist, zeigt der Bericht nicht.
Vergiss die internen Links nicht
Das ist die einfachste Aufgabe. Laut Google sollte jede Seite, die dir wichtig ist, einen Link von mindestens einer anderen Seite deiner Website haben. Wähle als Linktext Worte, die erklären, was der Besucher beim Klick findet. Auf „hier klicken“ rät Google zu verzichten.
Was du als Nächstes tun kannst
- Öffne in der Search Console den Links-Bericht und notiere die Top-verweisenden Websites.
- Erkennst du alle? Sind es Partner, Verbände, Kunden? Unbekannte Namen musst du nicht sofort bewerten.
- Prüfe, ob jede wichtige Leistungsseite von einer anderen Seite deiner Website verlinkt ist.
- Kaufe keine Links und tausche sie nicht in großem Stil.
RankMeister wertet jeden Monat aus, welche Websites auf deine verweisen. Ab dem Paket Vorne dabei siehst du auch, welche Websites auf Wettbewerber verweisen und noch nicht auf dich.
Quellen
- Google Search Central: Linktipps (Link best practices), zuletzt aktualisiert 10.12.2025
- Google Search Central: Spamrichtlinien für die Google Suche (Linkspam), zuletzt aktualisiert 28.08.2026
- Google Search Central: SEO-Einsteigerleitfaden, zuletzt aktualisiert 10.12.2025
- Google Search Central: Wie die Google Suche funktioniert, zuletzt aktualisiert 18.12.2025
- Google Search Console Hilfe: Links-Bericht
- Google Unternehmensprofil Hilfe: Lokales Ranking verbessern
- Google Search Central: Hilfreiche, zuverlässige Inhalte erstellen, zuletzt aktualisiert 05.10.2026