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Grundlagen

SEO Kosten: Was SEO kostet und was du selbst tun kannst

Von Oliver Leifken 4 Min. Lesezeit

Karte Besuche in RankMeister: Im Zeitraum 1.774 Besuche, im Mittel 19,3 je Tag, dazu die Linie mit den Besuchen pro Tag vom 12. Juli bis 11. Oktober
Kurz gesagt

SEO Kosten hängen davon ab, wer die Arbeit macht. Für einen Platz in den normalen Suchergebnissen verlangt Google nichts. Bezahlen kannst du dort keinen besseren Platz. Kosten entstehen durch deine Zeit oder durch einen Dienstleister. Laut Google kann ein kleines Unternehmen vor Ort vieles selbst erledigen. Eine neutrale Preisliste konnten wir nicht belegen, deshalb nennt dieser Artikel keine Beträge.

SEO Kosten: wofür du bezahlst und wofür nicht

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Gemeint ist alles, was dafür sorgt, dass Google deine Website findet und Menschen sie besuchen. Die Frage nach den SEO Kosten, also „Was kostet SEO?“, lässt sich nicht mit einer Zahl beantworten. Das liegt daran, wer die Arbeit macht und wie viel zu tun ist.

Zwei Dinge sind sicher. Google schreibt, dass es nichts kostet, in den normalen Suchergebnissen zu erscheinen. Und Google nimmt kein Geld dafür, eine Website öfter zu durchsuchen oder höher zu platzieren. Wer dir einen Platz verkauft, verspricht etwas, das Google nicht verkauft.

Kosten entstehen an anderer Stelle: durch deine eigene Zeit oder durch einen Dienstleister, den du beauftragst.

SEO für kleine Unternehmen: vieles machst du selbst

Google sagt es in seinem Ratgeber zur Beauftragung ausdrücklich: Wer ein kleines Unternehmen vor Ort führt, kann vermutlich einen großen Teil der Arbeit selbst erledigen. Als Einstieg empfiehlt Google den eigenen Startleitfaden.

SEO selber machen: was du anfassen kannst

Aus dem Startleitfaden von Google lassen sich Aufgaben ableiten, die ohne Fachwissen gehen.

  • Prüfen, ob deine Seiten im Index stehen. Gib bei Google „site:deine-domain.de“ ein. Der Index ist das Verzeichnis der Seiten, die Google kennt.
  • Titel und Beschreibung pflegen. Der Titel soll für die Seite eindeutig sein und den Inhalt klar und knapp beschreiben. Die Beschreibung soll kurz sein und die wichtigsten Punkte der Seite nennen.
  • Gute Inhalte schreiben. Eigen, gut lesbar, hilfreich und aktuell. Veraltetes aktualisieren oder entfernen.
  • Bilder beschreiben. Jedes Bild bekommt einen kurzen Alt-Text.
  • Seiten verlinken. Jede wichtige Seite braucht einen Link von mindestens einer anderen Seite deiner Website.
  • Die Search Console einrichten. Sie ist laut Google ein kostenloser Dienst und zeigt, wie oft deine Website in der Suche erscheint und bei welchen Suchen.

Eine Schritt-für-Schritt-Liste findest du im Artikel SEO Check. Grundlagen erklärt Was ist SEO?.

SEO für Handwerker und Dienstleister vor Ort

Für Unternehmen mit Kunden in der Umgebung zählt zusätzlich die lokale Suche. Google nennt dafür drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Auf Relevanz und Bekanntheit hast du Einfluss, etwa mit einem vollständigen Google Unternehmensprofil und echten Bewertungen. Google schreibt dazu: Ein besseres lokales Ranking lässt sich nicht einfordern, auch nicht gegen Bezahlung. Die Einzelheiten stehen im Artikel Local SEO.

Wann ein Dienstleister sinnvoll ist

Ein Dienstleister kann helfen. Google rät, früh zu beauftragen, zum Beispiel wenn du eine neue Website planst oder die alte neu gestaltest. Dazu gilt:

  • Prüfe seine Empfehlungen. Google rät, vor größeren Änderungen die Empfehlungen eines Werkzeugs oder einer Analyse mit den offiziellen Hinweisen von Google abzugleichen.
  • Frage nach Beispielen. Lass dir frühere Arbeiten und Erfolge zeigen. Frage, ob er Googles Grundregeln einhält, den sogenannten Search Essentials.
  • Verlange realistische Schätzungen. Eine Analyse soll laut Google die erwartete Verbesserung und den Aufwand dafür nennen. Frage auch nach dem Zeitrahmen.
  • Gib nur Lesezugriff. Bei einer Analyse reicht laut Google der Lesezugriff auf die Search Console. Schreibrechte gibst du in dieser Phase nicht.
  • Du trägst die Verantwortung. Google schreibt, dass du für das verantwortlich bleibst, was beauftragte Firmen mit deiner Website tun. Lass dir jede Änderung erklären.

Warnzeichen bei Angeboten

Google nennt Merkmale, bei denen du vorsichtig sein solltest.

  • Jemand sagt dir den ersten Platz zu. Das kann laut Google niemand.
  • Jemand behauptet eine besondere Beziehung zu Google.
  • Jemand schreibt dich ohne Anlass per E-Mail an.
  • Jemand erklärt nicht, was er tun will.
  • Jemand bietet Linkpakete an. Google zählt gekaufte Links, die Ranking-Wirkung weitergeben sollen, zu den Verstößen gegen seine Richtlinien. Betroffene Seiten können niedriger erscheinen oder ganz aus den Ergebnissen fallen.

Wie lange es dauert

Google nennt keine feste Frist. Einige Änderungen wirken nach wenigen Stunden, andere brauchen mehrere Monate. Für eine erste Bewertung empfiehlt Google, einige Wochen zu warten. Plane deshalb nicht in Tagen, sondern in Monaten.

Was wir nicht belegen können

Preise. Google nennt keine. Eine neutrale Erhebung zu Honoraren konnten wir nicht finden. Die Zahlen, die im Netz kursieren, stammen überwiegend von Anbietern, die selbst SEO verkaufen. Deshalb steht hier kein Betrag. Hole dir mehrere Angebote ein und lass dir Umfang und erwartete Wirkung schriftlich nennen.

Was du als Nächstes tun kannst

  1. Richte die Search Console ein und notiere, wie oft deine Website in der Suche erscheint.
  2. Arbeite den SEO Check einmal durch. Er kostet dich nur Zeit.
  3. Pflege dein Google Unternehmensprofil.
  4. Willst du Hilfe, stelle dem Anbieter die Fragen aus diesem Artikel.

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Quellen

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